Schnellerschule
Unser Weltmissionsopfer fließt seit einigen Jahren nach Jordanien, um die Aufgaben der Theodor-Schneller-Schule in Amman zu unterstützen.
Die Schulausbildung in einer Schnellerschule hat im ganzen Nahen Osten eine hohe Wertschätzung. Das führte dazu, dass der König von Jordanien den Grundstein der Schnellerschule in Amman gelegt hat, obwohl eigentlich das Gesetz in Jordanien den Neubau christlicher Gebäude verbietet.
Die Ausbildung gerade auch in den gemischtreligiösen Klassen von Juden, Christen und Muslimen führt dazu, dass eine hohe Toleranz erlernt wird. Menschen unterschiedlicher Religionen lernen sich kennen und schätzen. Das ist friedensstiftend und verbindend zugleich. Ein Beitrag in der heutigen Welt des Nahen Ostens, der nicht unterschätzt werden darf.
Dass dabei Kinder aufgenommen werden, die sonst keine Schulbildung bekommen könnten, weil sie diese nicht bezahlen können, gehört zu den weiteren Vorzügen der Schnellerschulen.
Ein pädagogischer Berater ist bereits dabei, sich auf seine neue Aufgabe in der Theodor-Schneller-Schule ab Sommer des Jahres 2004 vorzubereiten. Er wird den Internatsleiter beraten und die Erzieher weiterbilden, damit sie die Kinder, die zum Teil aus schwierigen Verhältnissen kommen, noch besser unterstützen und motivieren können.
Auch von einem sehr erfreulichen Neuzugang will ich Ihnen noch bereichten. Pfarrer Hanna Mansour, der Schulleiter, hat auf seine Anfrage hin vom königlichen Gestüt ein Pferd geschenkt bekommen. Nun kann die Schule den Kindern therapeutisches Reiten auf "Vulcano" bieten.
Als nützlichen Nebeneffekt kann der Nachtwächter seine nächtlichen Rundgänge nun hoch zu Ross absolvieren.
Wir versuchen mit den Spenden für dieses Projekt haben einen kleinen Baustein zum Frieden in der Welt, zur Gerechtigkeit unter den Menschen und zur Versöhnung unter den Religionen beizutragen.
Wenn Sie spenden wollen, dann bitte auf das Konto der Kirchenpflege:
KSK Donzdorf Nr. 7 517 376 unter dem Stichwort Weltmission.