Ehrenamtliche

Leitlinien für das Ehrenamt
 
Vorwort

Diese Leitlinien sollen dazu beitragen, Ihre ehrenamtliche Mitarbeit in unserer Gemeinde zu fördern. Sie sollen Orientierungshilfe und Anregung sein für Sie als ehrenamtliche Mitarbeiterin und Mitarbeiter.
Grundlage dieser Leitlinien ist das Leitbild der evangelischen Kirchengemeinde Donzdorf, in dem es unter anderem heißt:
"Die Kirchengemeinde Donzdorf ist eine lebendige Vielfalt von Menschen. Sie ist feiernd, lernend und helfend gemeinsam auf dem Weg, sich über die frohe Botschaft von der Gerechtigkeit und Liebe des dreieinigen Gottes untereinander, aber auch über die Grenzen der Kirchengemeinde hinaus zu verständigen. Sie will ein "Haus der lebendigen Steine" sein (1. Petrus 2,5), in dem etwas von der Freude des Reiches Gottes zu spüren ist.
Wir verstehen uns als Gemeinschaft, die von der Beteiligung der Haupt- und Ehrenamtlichen und dem Zusammenspiel der verschiedenen Gaben lebt, die wir würdigen und fördern. Jede und jeder soll wissen: "Ich kann mit meinen Gaben an einer großen unverwechselbaren Sache mitarbeiten - am Reiche Gottes."

 

Gaben einbringen
Sie bringen sich mit Ihren von Gott anvertrauten Gaben in unsere Gemeinde zum Wohl anderer und zur eigenen Lebenserfüllung ein. Damit geben Sie mit Ihrem Leben Antwort auf Gottes Zuwendung. Sie erkennen, dass Gottes Gnade und Liebe bei Ihnen Gestalt gewinnt in bestimmten Fähigkeiten und den unterschiedlichen Begabungen, die Ihr Leben reich machen und zur eigenen Lebenserfüllung beitragen. Eine christliche Gemeinde ist darauf angewiesen, dass die Glieder ihre Fähigkeiten in die Gemeinschaft einbringen. Im gegenseitigen Geben und Nehmen erfüllt sich das, was in unserer Kirche als das "allgemeine Priestertum" bezeichnet wird.

Ehrenamtliche und Hauptamtliche
In fast allen Bereichen arbeiten Sie mit Hauptamtlichen zusammen. Ihre ehrenamtliche Tätigkeit ist kein Ersatz- oder Hilfsdienst für die Hauptamtlichen; sondern Sie und die Hauptamtlichen leisten eigenständige Dienste und ergänzen sich. Die Zusammenarbeit geschieht im gegenseitigen Einvernehmen, das die anderen als selbständige, gleichwertige und mitverantwortliche Partner sieht und akzeptiert.