Konfirmation 2022 – Anmeldung zum Konfirmandenunterricht bis 30. Juni 2021

Liebe Eltern, liebe Jugendliche, im kommenden Jahr wollen wir das Fest der Konfirmation am Sonntag, dem 8. Mai 2022, und am Sonntag, dem 15. Mai 2022, feiern. Die Konfirmation ist ein großes Fest für alle, die Kirchengemeinde, für die Familie und ganz besonders für die Jugendlichen, die nun in immer größere
Verantwortung hineinwachsen, auch im Blick auf den christlichen Glauben.
Wichtig ist darum auch die Zeit der Vorbereitung. Wer im nächsten Jahr 14 Jahre alt ist oder wird, kann konfirmiert werden. Es betrifft in der Regel die, die am Datum der Konfirmation, also im Frühjahr 2022, das 8. Schuljahr besuchen. Leider können aktuell aufgrund der Coronapandemie noch keine weiteren Termine und In-formationen über die Konfirmandenzeit geben. Um allerdings abschätzen zu können, wie groß die Gruppe werden wird, bitten ich Sie, bis zum 30. Juni 2021 im Evangelischen Pfarramt anzumelden.
Pfarrerin Kathinka Kaden

Fairstand informiert: Fair liebt Bio.

Fair liebt Bio. Teil 1 der bittere Tee.
Der schwarze Tee aus dem indischen Bundesstaat Assam wird weltweit genossen, über die ausbeuterischen Zustände in den Teegärten ist hingegen wenig bekannt. Der nordostindische Bundesstaat mit mehr als 35 Millionen Einwohnern ist der größte Teeproduzent des Landes, er zählt auch zu den größten Teeanbaugebieten weltweit. Geerntet werden die Blätter per Hand, damit die ätherischen Öle, die dem Tee sein kräftig herbes Aroma verleihen, möglichst erhalten bleiben. Die Arbeit ist mühsam. Damit die Last der Teekörbe erträglicher ist, sind sie mit einem dicken Band über Tüchern auf den Köpfen der Teepflückerinnen befestigt. Die Last des vollen Teekorbs kann 25 Kilogramm und mehr betragen. Das Arbeitspensum ist hoch. Die Ausbeutung der Arbeitskräfte ebenso. Am stärksten davon betroffen sind Frauen aus den indigenen Stämmen (mehr als 200; dazu zählen 4 % Christen) und Kinder. Die Familien, die in den 2500 Teegärten Assams leben und arbeiten sind arm und oft abhängig von den Plantagenbesitzern, denen sie Geld schulden. Die Rechte der Teepflückerinnen sind im Plantagenarbeitergesetz festgeschrieben; doch einge-halten werden sie kaum. Es fehlt an gerechter Entlohnung, an geregelter Arbeitszeit, an zur Verfügung gestellten angemessenen Unterkünften, an Sicherheitsstandards, an medizinischer Versorgung und an funktionierenden Schulen und Tagesstätten für die Kinder der Arbeiterinnen. Auch für sauberes Trinkwasser, das ihnen zur Verfügung gestellt werden müsste, ist nicht gesorgt. Über ihre Rechte wissen die 6,5 Millionen Menschen, die in diesem wirtschaftlich wichtigen Arbeitszweig Nordostindiens beschäftigt sind, kaum Bescheid; viele von ihnen sind AnalphabetInnen. Die prekäre Situation der Teearbeiterfamilien wird von Menschenhändlern ausgenutzt. Sie versprechen den Eltern eine Schulausbildung oder eine gut bezahlte Arbeit für ihren Nachwuchs, vor allem Mädchen, in der Stadt. In den meisten Fällen verschwinden diese Kinder, die als Arbeitssklaven verkauft oder sexuell ausgebeutet werden. Die Teeindustrie setzt in Deutschland jährlich knapp dreiviertel Milliarde Euro um. Bei den Arbeiterinnen kommen gerade einmal 1,4 % des Kaufpreises an – ein Tropfen pro Tasse. Über 86 Prozent des Endpreises erhalten laut dem Bericht Supermärkte und die großen Teefirmen, den Rest Zwischenhändler und Plantagenbesitzer. Mit dem Report kritisiert Oxfam in erster Linie die Marktführer Teekanne und Ostfriesische Tee Gesellschaft, OTG, zu der die bekannten Marken Meßmer und Milford gehören. Über die Hälfte des Tees in Deutschland vertreiben Supermarktketten, Assam-Tee auch als Eigenmarke. Deshalb sieht Oxfam außerdem Aldi Nord, Aldi Süd, Edeka, Kaufland, Lidl und Rewe in der Verantwortung. Im Teil 2 berichten wir über Schwarztee mit Bioqualität im fairen Handel. Er ist kaum teurer, schmeckt besser und ermöglicht ein menschen-würdiges Leben den Teepflückerinnen.
Unsere nächsten Verkaufstermine sind jeweils nach den Gottesdiensten im Clubraum des evangelischen Gemeindezentrums.                                                     
Armi Roth-Bernstein-Wiesner und Gerlinde Schänzle

Genehmigung Haushaltsplan 2021

Der Haushaltsplan 2021 ist genehmigt und liegt nun zur Einsicht im Evangelischen Pfarramt vom 11. bis 19. Juni aus.
Das Pfarramt ist montags, mittwochs und freitags von 9 bis 12 Uhr besetzt. Sollten Sie an einem anderen Tag Einsicht nehmen wollen, bitten wir Sie einen Termin zu vereinbaren.

 

  • Meldungen aus der Landeskirche

  • 15.06.21 | Unterwegs Segenworte hören

    Kurz innehalten, Kraft tanken, Mut schöpfen - die Aktion „Ich brauche Segen“ unter www.segen.jetzt soll solche kleinen Auszeiten vermitteln. Gemeinden können auf vielfältige Weise mitmachen. Die Evangelische Landeskirche in Württemberg hat sich der Aktion angeschlossen.

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  • 14.06.21 | Traugottesdienste - was schon geht

    Sinkende Inzidenz-Werte machen auch Paaren Mut, die kirchlich heiraten möchten und ihre Trauung vielleicht schon mehrfach verschoben haben. Hier finden Sie die wichtigsten Regeln, nach denen sich Traugottesdienste in der Landeskirche aktuell richten.

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  • 12.06.21 | „Posaunentag im Land“

    Das Evangelische Jugendwerk in Württemberg (ejw) lädt am 4. Juli die rund 680 Posaunenchöre in Württemberg ein, in ihren Gemeinden den „Posaunentag im Land“ zu feiern. Eine Serenade und ein Gottesdienst werden live aus Ulm übertragen.

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